Der Dirigent, Komponist und Pianist Sergey Neller erregte jüngst  in der Welt der Klassik Aufmerksamkeit als zweiter Preisträger der prestigeträchtigen Mahler Conducting Competition der Bamberger Symphoniker.

 

Von der Züricher Zeitung als „enorm begabt“ bezeichnet, sticht Sergey Nellers  dramatischer Stil und sein tiefgreifendes musikalisches Verständnis aus der Riege junger Nachwuchsdirigenten hervor. Er leitete namhafte Klangkörper wie bspw. das Tonhalle Orchester Zürich, das Orchestre Régional de Cannes, die Bambergerger Symphoniker, Berliner und Brandenburger Symphoniker, das Gstaad Festival Orchester, die Philharmonnie Argovia und das Brandenburger Staatsorcherster Frankfurt, wodurch seine Karriere als Dirigent nun rasant an Fahrt aufnimmt. Unter seinen Mentoren befinden sich Größen wie John Carewe, Neeme Järvi, Valdimir Jurowski, Yannick Nézet-Séguin, Jorma Panula, Gennady Rozhdestvensky, Sir Simon Rattle und David Zinman.

 

Jüngste Höhepunkte waren sein Debüt bei den Stettiner Philharmonikern, sowie seine Teilnahme als einer von vier auserwählten Dirigenten beim Dirgenten-Meisterkurs von Daniele Gatti mit dem Königlichen Concertgebouw-Orkest Amsterdam. In der Saison 2017/2018 wird Neller sein Debüt mit der Philharmonie Zuidnederland, dem Janacek Philharmonic Orchestra in Ostrava, dem Jacksonville Symphony Orchestra, dem Oulu Symphony Orchestra und den Nürnberger Sinfonikern geben, sowie zu den Bamberger Sinfonikern zurückkehren. 

 

In Russland geboren, studierte Neller zunächst Komposition und Klavier am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium. Darauf folgte ein Studium des Dirigats an der Universität der Künste Berlin, gefördert durch ein Stipendium der Konrad Adenauer Stiftung. Von 2002 bis 2006 war Neller Stipendiat der renommierten Mstislav Rostropovich Foundation. In dieser Zeit komponierte er seine erste Oper „Tintagiles“, deren Premiere an der Helikon Oper Moskau stattfand. Auf einem Original - Libretto von Maurice Maeterlinks Schauspiel „ Der Tod des Tintagiles“ basierend, erregte Nellers Werk große Aufmerksamkeit in der internationalen Presse und erfuhr eine besondere Resonanz in der russischen Öffentlichkeit.
2010 vollendete Neller seine zweite Oper „Phädra“, die er zu einem Libretto des Russischen Dichters und Bühnendramatikers Alexey Parin schrieb.

 

Als Pianist pflegt Neller eine anregende Konzerttätigkeit, gewann mehrere internationale Wettbewerbe in Österreich, Bulgarien Italien und den USA und gibt Konzerte in Europa, Nord Amerika und Australien. Seine pianistische Laufbahn vervollkommnete er mit mehreren Aufnahmen von Chopin, Medtner, Oborin und Skrjabin.

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© Sergey Neller